Explosive Vulkan Eruption in Neuguinea

Plötz­li­che Vul­kan Erup­ti­on des Tavur­vur auf Video fest­ge­hal­ten:

Sel­ten wur­de bis­her der Beginn einer explo­si­ven Vul­kan Erup­ti­on mit­ver­folgt und auf Video auf­ge­nom­men. Es war sicher ein nicht geplan­ter und zufäl­li­ger Schnapp­schuss der Lin­da McNa­ma­ra hier gelang. Sie war am 29. August 2014 mit ihrem Mann als Tou­rist auf einem Kreuz­fahrt­schiff vor der Insel unter­wegs. Aus meh­re­ren Kilo­me­ter Ent­fer­nung erleb­ten sie die plötz­li­che Erup­ti­on des Vul­kan Tavur­vur auf Papua Neu­gi­nea. Trotz der explo­si­ven Erup­ti­on und der zeit­ver­zö­ger­ten Druck­wel­le lies sie ihren Fin­ger auf dem Aus­lö­ser.

Eine erneu­te Erup­ti­on des Tavur­vur hat­te sich bereits seit Wochen ange­kün­digt. Die Aus­bruch­stel­le liegt in einer alten Cal­de­ra. Auch wenn es kein sub­ma­ri­ner Vul­kan ist, so liegt er doch in Mee­res­nä­he. Es mag das ein­strö­men­de und sofort ver­dampf­te Was­ser gewe­sen sein, das die Vul­kan Erup­ti­on zu einem explo­si­ven Aus­bruch mach­te.
Was­ser ver­grö­ßert sein Volu­men beim Über­gang zu Was­ser­dampf. Durch die 1000 bis 1300 C° hei­ße Gesteins­schmel­ze wird in Bruch­tei­len einer Sekun­de aus 1 Liter Was­ser rund 1673 Liter Was­ser­dampf. Die­se plötz­li­che Volu­men­aus­deh­nung sprengt Gestein aus­ein­an­der und reist Lava­bro­cken weit in die Luft.
Bereits im Jah­re 1994 hat­te der Vul­kan Tavur­vur die Stadt Rab­aul unter Asche begra­ben. Sie wur­de an ande­rer Stel­le neu auf­ge­baut.

Der Island Vul­kan Bardar­bun­ga spukt wei­ter Lava aus sei­ner Spal­ten­erup­ti­on. Die Asche­wol­ke reicht bis in 4000 Meter Höhe. Über 220.000 m³ Lava sind nach Ein­schät­zung der IMO bereits aus­ge­tre­ten. Von den Lava­strö­men bedeckt wird inzwi­schen eine Flä­che von 19 km².

Im Erup­ti­ons­ge­biet wur­den hohe Wer­te von Schwe­fel- und Koh­len­di­oxid gemes­sen.
Die unter dem Eis lie­gen­de Cal­de­ra hat sich nach Beob­ach­tun­gen abge­senkt. Eine erwar­te­te Defla­ti­on nach dem Aus­strö­men gro­ßer Lava­men­gen.
An bestimm­ten Stel­len im Glet­scher­eis wur­den Mul­den von mehr als 12 Meter Tie­fe gefun­den.
Auch heu­te Mor­gen star­ke Beben bis ML5,5 aus 2,6 km Tie­fe.

Unter El Hier­ro ist es dafür ver­hält­nis­mä­ßig ruhig. Heu­te aber auch bereits 5 klei­ne Erd­stö­ße bis ML1,3 um die 10 km Tie­fe unter dem Insel­mas­siv.

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you have a good sen­se of humor.