Keine Vulkanaktivität – noch Sommerpause?

Die Vulkanaktivität ruht und es kommt Segen von Oben?

Wäh­rend unter El Hier­ro der Eldis­cre­to in den letz­ten Tagen kei­ne neu­en vul­ka­ni­schen Akti­vi­tä­ten zeigt, könn­te der ers­te Regen in die­sem Som­mer fal­len. Auf der aktu­el­len Eumet­sat Satel­li­ten­auf­nah­me (links) steu­ert ein brei­tes Wol­ken­band direkt auf die Kana­ren zu. Die Insel Madei­ra (Por­tu­gal) ca 500 km nörd­lich der Kana­ren, liegt bereits unter den Wol­ken. Regen kön­nen wir drin­gend gebrau­chen.

Auch wenn es durch den reich­lich nächt­li­chen Tau in die­sem Som­mer nicht so Tro­cken war, ist Regen von der Natur und den Bewoh­nern erwünscht. Zum Glück gab es in die­sem Jahr auch  kei­nen Cali­ma (Saha­ra­wind mit viel Sand und hohen Tem­pe­ra­tu­ren) und auch kei­ne grö­ße­ren Wald­brän­de.

Für Don­ners­tag und Frei­tag sagen die Wet­ter­frö­sche von Eltiem­po (links) leich­te Nie­der­schlä­ge auf den West­in­seln vor­aus.

Dabei sol­len es für El Hier­ro ca. 3,5 Liter/m² sein. Also kein ergie­bi­ger Regen – es ist hier ja noch Som­mer. Die ers­te Hälf­te des Monat Sep­tem­ber hat­ten wir bis jetzt Tages­tem­pe­ra­tu­ren von +28°C, die auch in der Nacht kaum tie­fer als +22°C fie­len. Die Was­ser­tem­pe­ra­tur liegt bei +24°C. Idea­le Bedin­gun­gen für einen Urlaub auf den Kana­ren.

Über­haupt ist der Spät­som­mer September/Oktober für mich die idea­le Zeit für län­ge­re Wan­de­run­gen. Kaum Tou­ris­ten, idea­le Tem­pe­ra­tu­ren, die Kin­der gehen wie­der zur Schu­le und damit Zeit zur Insel­er­kun­dung.

Was gibt es in Neues in Island?

Da ich par­al­lel auch die Akti­vi­tä­ten des Bardar­bun­ga auf Island beob­ach­te hier ein Foto von Frey­steinn Sig­munds­son ges­tern in der Abend­däm­me­rung. Die Feu­er spu­cken­de Erup­ti­ons­spal­te mit dem links oben dahin schlän­geln­den Lava­strom. Hef­ti­ge Erd­be­ben bis ML5,4 in der ver­gan­ge­nen Nacht.

Sor­gen berei­tet der IMO der hohe Schwe­fel­di­oxid­ge­halt, der bei einer Wind­än­de­rung auch bewohn­te Gebie­te errei­chen kann. Am und um den ca. 15 km ent­fernt lie­gen­den Glet­scher, sind außer der bekann­ten Cal­de­ra-Absen­kung sonst noch kei­ne opti­schen Spu­ren für einen Lava­aus­tritt zu beob­ach­ten.

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