La Palma – die erhoffte Wohltat

La Palma

Nach 5 Monaten der erste Regen auf La Palma.

La PalmaAnge­kün­digt war er bereits für das ver­gan­ge­ne Wochen­en­de. Heu­te Mor­gen war es dann aber erst soweit. 5 Liter pro Qua­drat­me­ter fie­len in den frü­hen Mor­gen­stun­den auf der Ost­sei­te von La Pal­ma.

End­lich Regen! Bei einem Nord­eu­ro­pä­er löst dies sicher nur ein müdes Ach­sel­zu­cken aus. Für La Pal­ma bedeu­tet dies aber viel mehr. Kein täg­li­ches Gar­ten und Rasen Wäs­sern mehr, die Natur atmet förm­lich auf, die Gefahr von Wald­brän­den ist gesenkt und für etwas Nach­schub in die fast lee­ren Was­ser­re­ser­voirs soll­te es auch noch gereicht haben.

Den 25. Sep­tem­ber 2014 wird man sich mer­ken. Ende der som­mer­li­chen Tro­cken­zeit und Beginn der nun feuch­te­ren Herbst- und Win­ter­mo­na­te. Nor­mal auch Start­schuss bzw. End­ter­min für die BRIF-Lösch­bri­ga­de mit ihren gel­ben Hub­schrau­bern. In den nächs­ten Tagen wer­den sie wie­der die Insel La Pal­ma ver­las­sen und sich zu ihrem Stand­ort in Fest­land­spa­ni­en bege­ben.

Viel war es noch nicht, aber doch der ers­te zag­haf­te Auf­takt auf La Pal­ma für die nun fol­gen­de  “Regen­pe­ri­ode”. Damit wir uns nicht falsch ver­ste­hen – warm ist und bleibt es trotz­dem auf La Pal­ma (heu­te 12.00 Uhr 25,9°C bei 71% Luft­feuch­tig­keit). Den rich­ti­gen gro­ßen Regen mit 100 l/m² pro Tag, bekom­men wir erst in den Mona­ten Dezember/Januar ab.

… und noch einen posi­ti­ven Effekt hat der ers­te Regen. Jetzt fah­ren wie­der alle Fahr­zeu­ge ober­fläch­lich vom Som­mer­staub gesäu­bert über La Pal­ma. Hier gehört es nicht zum Sta­tus­sym­bol sich das gan­ze Jahr mit einem blitz­blan­ken Pkw zu bewe­gen. Ein oder zwei­mal im Jahr mit dem Schlauch abge­spritzt, das soll­te rei­chen. Den Rest erle­digt der Regen … und so genau schaut man auf La Pal­ma ohne­hin nicht hin.

Der ers­te Regen ist auch ein Prüf­in­di­ka­tor für die Dich­tig­keit des eige­nen Haus­dach. Noch ist dann Zeit not­wen­di­ge Repa­ra­tu­ren durch­zu­füh­ren. Nicht schlecht staun­te ich heu­te Mor­gen, als ich unser “Wasch­häus­chen” mit den gan­zen elek­tri­schen Wohl­stands­ma­schi­nen in einer Was­ser­la­che vor­fand. Ich weis nun, was in den nächs­ten Tagen noch zu erle­di­gen ist.

 

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