Produkte der Kanarischen Inseln

Produkte

Produkte – an was erinnert sich der Inselgast ?

Bei der Fra­ge nach Pro­duk­te der Kana­ren fällt neben dem Tou­ris­mus noch der Bana­nen­an­bau als Stich­wort auf. Vie­le ken­nen die Kana­ri­schen Inseln vom Urlaub in einem aus­ge­gli­che­nen Kli­ma als “Inseln des ewi­gen Früh­lings” und haben auch schon ein­mal eine süße und schmack­haf­te kana­ri­sche Plá­ta­no (Bana­ne) pro­biert.

ProdukteBei genaue­rem Über­le­gen fal­len dann noch die Papas arru­gadas (sal­zi­ge Run­zel­kar­tof­feln) mit der lecke­ren Mojo-Sos­se ein.

Die Mojo (sprich: Mocho) als eines der typi­sches Pro­duk­te aller Kana­ri­schen Inseln wird fast zu jedem Essen gereicht. Ob als Mojo rojo (rote Sos­se) in der Aus­füh­rung “picon” (scharf) oder in der mil­den “sua­ve” Zube­rei­tung. Ide­al zu Kar­tof­feln oder Fleisch­ge­rich­ten.

Dann haben wir noch die Mojo ver­de (grü­ne Sos­se) mit viel Peter­si­lie und Kori­an­der, zu Fisch oder ange­bra­te­nem Zie­gen­kä­se (Que­so asa­do).

Wei­ter gibt es noch die wei­ße Mojo Almo­gro­te als kana­ri­sche Vari­an­te der kata­la­ni­schen Allio­li mit viel Knob­lauch und Oli­ven­öl unter Bei­men­gung von geras­pel­ten Man­deln oder Käse. Ohne Mojo ist die kana­ri­sche Küche eigent­lich undenk­bar.

Vie­le Küchen und Restau­rants stel­len ihre eige­ne Mojo mit einer indi­vi­du­el­ler Geschmacks­rich­tung her. Für die beque­me Haus­frau gibt es Glä­ser auch fix und fer­tig im Tien­da. Hier langt dann eine schwung­vol­le Bewe­gung mit dem Löf­fel und schon ist der Gruß aus der Küche auf dem Tisch.

Als Hob­by­koch benut­ze ich sehr oft Mojo auch zum Mari­nie­ren. Deckel auf und mit dem Pin­sel oder dem Löf­fel das Kanin­chen oder Geflü­gel schnell bestri­chen. Kein ewi­ges Geschnip­sel von Knob­lauch, Zwie­bel oder Kräu­tern.

Wer sich die Mojo selbst zube­rei­ten möch­te, hier eini­ge Rezept vom Chef­koch.

Nicht einfach nur Salz, sondern Meersalz von besonderer Qualität

ProdukteAuch die Gewin­nung des Meer­salz als eines der typi­schen Pro­duk­te auf La Pal­ma bleibt in Erin­ne­rung. Eini­ge haben bereits die Salz-Sali­nen von Fuen­ca­li­en­te besucht.

Meer­salz besteht zu 95 bis 98 Pro­zent aus Natri­um­chlo­rid,  Mine­ral­stof­fen und Spu­ren­ele­men­ten und ohne wei­te­re Zusät­ze.

Beson­ders das “Flor de Sal” – die Salz­blu­me als Köni­gin im Tene­guia-Sor­ti­ment, ver­eint die geball­te Wür­ze aus Son­ne und Meer. In müh­se­li­ger Hand­ar­beit kann nur in der Abend­däm­me­rung wenn der Pas­sat­wind ein­schläft an bestimm­ten Tagen des Jah­res die Aus­blü­hung als “Salz­blu­me” abge­schöpft wer­den.

Salz ist nicht gleich Salz. 100% Natu­ral und Bio ohne irgend­wel­che Trenn­mit­tel oder Addi­ti­ve kommt das Edel­pro­dukt auf den Markt …und das schmeckt man. Ein Gour­met­salz, das durch sei­ne fei­ne Kris­tall­tex­tur und einen kräf­ti­gen aber aus­ba­lan­cier­ten Geschmack auf der Zun­ge förm­lich zer­geht. In Fein­schme­cker-Küchen welt­weit ein heiß begehr­tes Gut.

…und was wäre La Pal­ma ohne sei­ne Puros – wie die Zigar­ren hier genannt wer­den. Ein tra­di­tio­nel­les und ehe­mals von Emi­gran­ten aus Kuba auf die Insel gebrach­tes Hand­werk. Pro­duk­te von höchs­ter Qua­li­tät und in vie­len For­ma­ten wer­den her­ge­stellt.

ProdukteTodo hecho a mano (alles in Hand­ar­beit) ist auch heu­te noch das Leit­mo­tiv in den ein Dut­zend Fami­li­en-Manu­fak­tu­ren auf La Pal­ma. Von ele­gant, wür­zig oder mit mil­dem Geschmack, ob gro­ßes Ring­mass, ob klei­nes For­mat – mit scho­ko­la­den­brau­nem Madu­ro Deck­blatt oder dem hel­len Cla­ro – es ist eine Wis­sen­schaft für sich.

Schon die Atmo­sphä­re in die­sen tra­di­tio­nel­len Zigar­ren Manu­fak­tu­ren – ob der im Raum lie­gen­de Tabak­ge­ruch, die alten Werk­zeu­ge oder das gesam­te Ambi­en­te fes­selt den Besu­cher. Die manu­el­le Fin­ger­fer­tig­keit und das Geschick der Dreher/Dreherin fas­zi­niert das Auge.

Vom Umblatt bis zum Deck­blatt den gesam­ten Ablauf Live erle­ben zu kön­nen ist für vie­le Betrach­ter ein Erleb­nis. Hier sieht man erst, mit wie viel Auf­wand und Lie­be die Zigar­re (Puro) her­ge­stellt wird. Viel Arbeit steckt in einer Zigar­re. Genau auf­ein­an­der abge­stimm­te Tabaks­or­ten, teil­wei­se 3x fer­men­tiert und über Jah­re gela­gert, ent­fal­ten beim Anbren­nen ihr gewünsch­tes vol­les Aro­ma.

Kei­ne Pro­duk­te von der Stan­ge oder gar maschi­nell gefer­tigt. In jedem Puro steckt sei­ne eige­ne Geschich­te.

Dane­ben gibt es noch wei­te­re Pro­duk­te die vie­le Gäs­te bei ihrem Besuch ken­nen gelernt haben und mit den Kana­ren ver­bin­den.

Der Rum von Aldea in Los Sau­ces oder von der Bren­ne­rei Are­hu­cas auf Gran Cana­ria. Der herz­haf­te Honig und die wohl­schme­cken­den Mar­me­la­den die auf den Bau­ern­märk­ten der Inseln ange­bo­ten wer­den. Bis zum ein­zig­ar­ti­gen Palm­ho­nig von La Gome­ra oder der duf­ten­de Ques­il­lo aus El Hier­ro.

Auch Pro­duk­te im Bereich Beau­ty, wie die “Aloe Vera” Erzeug­nis­se von Fuer­te­ven­tu­ra, erfreu­en sich wach­sen­der Beliebt­heit. Sie wer­den kos­me­tisch und medi­zi­nisch in einer Rei­he von Anwen­dun­gen ein­ge­setzt. Dem Gel wer­den ent­zün­dungs­hem­men­de, wund­hei­len­de und immun­sti­mu­lie­ren­de Eigen­schaf­ten zuge­schrie­ben.

Pro­duk­te der Kana­ren die nicht so ein­fach in Deutsch­land, Öster­reich oder der Schweiz zu erhal­ten sind. Aus vie­len Mails und Gesprä­chen ken­ne ich das Inter­es­se und den Wunsch kana­ri­sche Pro­duk­te zu bestel­len.

Jetzt habe ich ein­mal ver­sucht über das Inter­net bestell­ba­re Arti­kel auf­zu­lis­ten und auf einer extra Sei­te Pro­duk­te der Kana­ren (Leis­te oben) zu ver­lin­ken. Erst der Anfang und noch nicht voll­stän­dig – wird aber wei­ter ergänzt.

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Martgret Bleuler
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Martgret Bleuler

Vie­len Dank, sehr hilf­rei­che Zusam­men­stel­lung!
Sehr ger­ne wür­de ich auch die Quit­ten­pas­te fin­den, die es neben dem Zie­gen­kä­se zu kau­fen gibt. Eine für uns zuerst unge­wöhn­li­che, aber sehr schmack­haf­te Kom­bi­na­ti­on. Lei­der bei uns in der Schweiz nur an Weih­nach­ten erhält­lich.

Margret Bleuler
Gast
Margret Bleuler

Genau – “mem­bril­lo” ist die ver­dick­te Mar­me­la­de aus Quit­te (auf schwei­zer­deutsch benen­nen wir sie, meis­tens an Weih­nach­ten, als Quit­ten­päst­li, an den Baum zu hän­gen, viel zu teu­er) Und auch die Sub­stanz aus der Gua­ven­frucht gib es auf La Pal­ma güns­tig zu kau­fen, oft beim Zie­gen­kä­se, da die Pal­me­ros sie zusam­men essen – Tipp einer Ver­käu­fe­rin. Ich habe aber auch schon klei­ne, in Folie ein­ge­schweiss­te Por­tio­nen kau­fen kön­nen, z.B. bei der Tank­stel­le in El Paso.