Himmelsspektakel am Montagabend

Himmelsspektakel

Der Geminiden Sternschnuppen Schauer -

HimmelsspektakelDie Stern­schnup­pen der Gemi­den wer­den am Mon­tag­abend kurz nach Ein­bruch der Dun­kel­heit für ein Him­mels­spek­ta­kel sor­gen.

Bis zu 150 Meteo­ri­ten wer­den inner­halb einer Stun­de erwar­tet. Der Höhe­punkt des Him­mels­spek­ta­kel beginnt auf den Kana­ren gegen 18.00 Uhr (Deutsch­land 19.00 Uhr MEZ) und ist bei kla­rem Him­mel zu bewun­dern. Nach der kana­ri­schen Wet­ter­vor­her­sa­ge der AEmet soll es gegen Abend nur eine leich­te Bewöl­kung geben. Gute Vor­aus­set­zung um das Schau­spiel – das sich bis Mit­ter­nacht hin­zieht – mit dem blo­ßen Auge zu stu­die­ren.

Die Auf­nah­me stammt vom Obser­va­to­ri­um Tei­de (IAC) auf Tene­rif­fa und wur­de am Mor­gen des 14. Dezem­ber 2013 auf­ge­nom­men. Im Vor­der­grund das OGS-Tele­skop der ESA in einer wei­ßen Schnee­land­schaft und dem Stern­bild Ori­on. Der hells­te Stern am obe­ren Bild­rand, ist der Pla­net Jupi­ter.

HimmelsspektakelBlick auf den höchs­ten Berg Spa­ni­ens auf Tene­rif­fa, El Tei­de (3718 m) wäh­rend des Per­sei­den Durch­gang am 13. August 2014.

Als Ursprung der Gemi­ni­den wur­de der ehe­ma­li­ge Aste­ro­id Pha­e­thon klas­si­fi­ziert. Er hat­te sich im Lau­fe der Zeit in sei­ne Bestand­tei­le auf­ge­löst, so daß heu­te nur noch eine Trüm­mer- und Staub­wol­ke die Son­ne umkreist.

Nach Berech­nun­gen der Wis­sen­schaft­ler führ­te sei­ne Bahn in 1,43 Jah­ren um die Son­ne und ähnel­te stark der eines Kome­ten. Die Astro­no­men ver­mu­ten, dass Pha­e­thon ein „erlo­sche­ner“ Komet war, der alle sei­ne flüch­ti­gen Bestand­tei­le (Gas und Staub) bereits voll­stän­dig ver­lo­ren hat­te, bevor er zer­brach.

Himmelsspektakel als Breitwand-Aufnahme

Himmelsspektakel

Ganz so vie­le Stern­schnup­pen gibt es gleich­zei­tig auch nicht auf den Kana­ren zu beob­ach­ten. Das Him­mels­spek­ta­kel ist eine Kom­bi-Auf­nah­me von Tho­mas O‘Brien wäh­rend des Gemi­ni­den Schau­er am 14.12.2012 auf dem Tei­de.

Es ist die kla­re Sicht ohne fil­tern­de Staub­par­ti­kel und die gerin­ge “Licht­ver­schmut­zung” durch künst­li­che Licht­quel­len, die auf den Kana­ren die Him­mels­be­ob­ach­tung zum Erleb­nis machen.

Beson­ders auf den bei­den höchs­ten Ber­gen der Kana­ren – dem Tei­de auf Tene­rif­fa und dem Roque de los Much­achos (2426 m) hier auf La Pal­ma, sind die Bedin­gun­gen opti­mal.

HimmelsspektakelBenannt sind die Gemi­ni­den nach dem Stern­bild, aus dem sie zu kom­men schei­nen: Es sind die Zwil­lin­ge (latei­nisch: Gemi­ni). Die hells­ten Ster­ne die­ses Stern­bilds sind Cas­tor und Pol­lux am öst­li­chen Ster­nen­him­mel.

Für alle Inter­es­sier­te über­trägt das Por­tal Sky-Live.TV am Mon­tag­abend per Inter­net das Him­mels­spek­ta­kel Live vom Tei­de. Wie das Insti­tu­to de Astrofí­si­ca de Cana­ri­as (IAC) mit­teilt.

Gesen­det wird am 14. Dezem­ber 2015 von 17:55 – 18:10 und von 22:00 – 22: 45 Uhr UT-Zeit (MEZ eine Stun­de spä­ter). 

Wenn es also in Mit­tel- und Nord­eu­ro­pa wie­der ein­mal bewölkt sein soll­te, gibt es doch die Mög­lich­keit am Bild­schirm den Gemi­ni­den-Schau­er Live von den Kana­ri­schen Inseln mit­zu­er­le­ben.

Kos­mos Him­mels­jahr 2016: Son­ne, Mond und Ster­ne im Jah­res­lauf

 

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Manfred Betzwieserbarbara2 Letzte Kommentartoren
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barbara2
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barbara2

na, ja, das Him­mels­spek­ta­kel also der Höhe­punkt der gemi­ni­den ist heu­te Sonn­tag 13. 12. um 19 MEZ und da hier die Zwil­lin­ge (Gemi­ni) erst gegen 21 Uhr über den Hori­zont im Osten gehen, dürf­te da wohl irgend­et­was nicht ganz stim­men, aus­ser, dass auch vor und nach dem Höhe­punkt schon vom 4. 12. an bis zum 16. 12. der Mete­or­strom der Gemi­ni­den läuft (Quel­le: mete­or show­er calen­der)